von Gilbert Brands
24 Jan
sämtliche europäischen und US-amerikanischen Nobelkarossen auf jedem Autobahnrastplatz einer aufwändigen Kontrolle zu unterziehen, wenn bekannt würde, dass bei einer bestimmten Serie eines fernöstlichen Kleinwagenherstellers einige Bremsenteile defekt sind ? Oder im Münsterland in den Keller gehen, wenn in Oklahoma eine Tornadowarnung kommt ?
Vermutlich nicht ! Man würde eher den püschologischen Notdienst anrufen oder zu der heutigen Methode greifen, mit solchen Leuten fertig zu werde: man wählt sie in irgendein Parlament. And that’s the problem, wie das auf Plattdeutsch heißt.
Konblogger Hans berichtet ->hier über menschenrechtswidrige, weil die Würde ankratzende Zustände auf Flughäfen, die ein Sicherheitsgefühl verkaufen sollen, aber derart dämlich konstruiert sind, das nichts dabei herauskommt. Das hat Methode, wie man auch bei diesem Herrn hier nachlesen kann. Als Erfinder von PGP hat er sich so geoutet, dass man ihm nun beim besten Willen kein kompetentes Urteil in Sachen “Sicherheit, wo auch immer” zutrauen kann, und so regt er sich seit Jahren über den stupiden Unfug der US-Sicherheitsbehörden auf, die ihn auch immer wieder gerne in irgendwelche Gremien aufnehmen, damit sie einen haben, den sie überstimmen können. Bester erfolgreicher Test, über den Schneier berichtete: ein Fluggast kam mit einem Button “I am a Terrorist” auf irgendeinen US-Flughafen gestiefelt. Da amerikanische Sicherheitsleute etwa den IQ aufweisen, der derzeit der Außentemperatur in Moskau entspricht, hat man ihm das natürlich abgenommen, ihn einige Stunden durch die Verhörmangel gedreht und ihn anschließend vom Flugverkehr gestrichen.
Nun kann man aber auch leicht recherchieren, dass seit Ende der RAF und der kalten Krieges ausschließlich Moslems in Anschläge und Möchtegerneanschläge involviert waren - alles krankhafte Einzelfälle, die zufällig genügend Geld, Wissen und Logistik besitzen, so was zu organisieren. Macht es da eigentlich einen Sinn, den krefelder oder untermenzinger Familienvater mit Frau und zwei Kindern, das 20-jährige Päärchen, das statt züchtig die Burka überzuziehen sich schon am Flughafen goethoesk verhält (Zitat aus dem Gedicht “der Fischer”: Halb zog sie ihn, halb er sie aus,…) oder die Juppie-Sekretärin, die für einen 7-Tage-Urlaub 23 T-Shirts eingepackt hat, zu kontrollieren ? Abgesehen von dem Spaß für die professionellen Grabscher wohl kaum. Völliger Unfug, und welcher Terrorist fliegt schon mit “Air Ballermann” nach Mallorca, wo die Verpflegung auf dem Flug schon aus Bier mit Currywurst besteht ?
Es würde durchaus genügen, die Kontrollen nach Gefahrengruppen zu organsieren, wie das ja merkwürdigerweise bei Versicherungen gang und gäbe ist, ohne dass sich da jemand über Diskriminierung aufregt (wenn z.B. der Autofahrer, der alle drei Wochen einen Unfall baut, auch mehr Versicherung zahlt, oder gewisse Risikozuschläge bei fast jeder anderen Versicherungsart). Auch andernorts wird fein säuberlich nach Gruppen klassifiziert, also bitte kein dummes ….geschrei, wenn ich das hier auch für vernünftig halte. Und zur sicheren Klassifizierung der Fluggäste hätte ich einige probate Vorschläge parat, die mit Leckereien (z.B. Probierstand mit franz. “pur porc”-Hartwurst, Pralinen mit hochprozentigem Inhalt) oder baulichen Gegebenheiten (2m laufende Meter Gang mit dem Koran statt mit Bodenfliesen pflastern) zu tun haben. Das wäre sicher preiswerter und effektiver als der teure und nicht funktionierende technische Schnick-Schnack, und wer aus Solidaritätsgründen da nicht mitmachen will, kann sich ja weiter begrabschen lassen …
5 Kommentare for "Würde irgendjemand auf die Idee kommen,"
Hallo Gilbert,
also das geht ja nun gar nicht. Im vierten Absatz legst Du den Schluss nahe: »Nicht alle Moslems sind Terroristen, aber alle Terroristen sind Moslems«. Wo bleibt denn da der verfassungsmässig verbriefte Gleichbehandlungsgrundsatz? Auch Hindus, Juden, Christen, Zeugen Jehovas oder sogar Atheisten wären in der Lage eine Bombe zu bauen und sie an Bord eines Flugzeuges zu zünden. Theoretisch wenigstens. Nur ist keiner von denen so bemost es auch zu tun.
Denn nur auf den Moslem warten nach seiner gewaltsamen Entleibung via Selbstmordattentat 72 Jungfrauen im Paradies. Womit wir einmal mehr einen Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz hätten, aber man könnte ja vorher konvertieren und sich erst danach im Namen Allahs himmeln um in den Genuss vorher erwähnter Vergünstigungen zu kommen.
Im fünften Absatz empfiehlst Du gar die Konstruktion eines »no go area« für Muslime. Diese Diskriminierung geht wirklich zu weit. Auch Muslime sollen wenigstens die theoretische Möglichkeit haben, Bomben an Bord eines Flugzeugs mit Infidels zu schmuggeln. Nicht nur die Ungläubigen selbst, die das dann doch nicht machen.
MfG
Hans
Gilbert und Hans,
ich mach’s kurz: Video!
während hier einer alten oma der nagelknipser abgenommen wird, lohnt ein blick nach israel:
hier wird selektiv geschaut, niemanden regt das auf. das wäre in deutschland mit billigkontrolletten nimmer möglich.
gruss
peteke
Grüß Gott Beinand.
Nr. 2, Wilhelm: Ist das Video ein Scherz, oder machen die das in Israel wirklich so? Sieht irgendwie surreal aus.
MfG
Hans
Grüß Gott zur späten Stunde, lieber Hans, ich nehme an, dass das Video eine Parodie/Persiflage ist, wobei es sich bei der darin erwähnten TSA um die US-amerikanische Transportation Security Administration handelt.
Allerdings finde ich die Idee mit “Hug A Jew” als Terrortest im Prinzip gut, da hier jener Ansatz vertreten wird, wonach man Gegner am besten mit ihren eigenen Ängsten bekämpft bzw. schlägt.
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