von Gilbert Brands
26 Jan
könnten sie sich bei einer Versammlung der “Anonymen Doofköppe” vorstellen. Es gibt natürlich auch Leute, die das etwas feinsinniger formulieren.
Nachdem bezeichneter Brachial-Feingeist bereits zur einen Seite des Themas alles gesagt hat, sollte man auch mal zur anderen kommen. Wie man es auch dreht und wendet, es gibt wohl kaum einen Weg an einem Afghanistan mit talibanischer Herrschaft vorbei, ob das nun sofort oder in drei oder in 15 Jahren kommt. Die Leute wollen das so, und dann sollte man sie auch lassen und damit aufhören, Geld aus dem Fenster zu werfen. Das Gesicht lässt sich dort so oder so nicht mehr wahren. Und wer jetzt lautstark rumtönt, mit 800 Mann mehr lässt sich das Problem lösen (wie ein gewisser bayerischer Politiker), der gehört nicht nur in die obige Gruppe, sondern in eine ganz andere. Herr G ! 800 Mann ! Das ist nicht das Schanzenviertel oder Kreuzberg, von dem Sie reden, dass ist ein ganzes großes Land ! Ihre 800 Mann können da jahrelang beliebig irgendwo hinpinkeln, ohne dass das ein ortsansässiger Hund geruchsmäßig bemerken müsste ! Was laufen da eigentlich für Leute mit Latrinenparolen durch die Gegend ? Die sind ja nicht schlimmer als die Talibahn ohne Fahrkarte.
Während A. und G. also großzügig durch die Welt laufen und in den letzten Tagen mal wieder hunderte von Millionen deutscher Steuergelder (nicht nur in Afghanistan) freigiebiger verteilt haben als Jungfrau, Bauer und Prinz in Kölle die Kamelle, wird gleichzeitig hier Stimmung gemacht gegen ein paar Euro Lohnforderungen im öffentlichen Dienst und die Erhöhungen der Krankenversicherung (nebst diversen anderen staatlichen Abgaben) als “alternativlos” bezeichnet. Fällt das eigentlich auch unter “soziale Gerechtigkeit”, dass der halben Welt der Arsch mit deutschen Steuergeldern vollgeblasen wird ? Konsolidierung des Staatshaushalts ? Wie wäre es denn, mal damit anzufangen, nicht jedem Affen das deutsche Steuergeld hinterher zu werfen, ob er nun aus Ghanistan oder sonswo herkommt ?
9 Kommentare for "“Unsere Namen sind A. und G., und wir sind doof!”"
Grüß Gott Gilbert,
vielleicht sollte Fräulein Westerwelle mal direkt mit den Taliban verhandeln. Und seinen Lebensgefährten mitbringen. So wie in Japan. Die Japaner waren etwas irritiert darüber, dass sie für Westerwelles Stecher extra ein Damenprogramm abfahren mussten.
Siehe: Fräulein Westerwelle und sein Stecher
Allein das Bild spricht Bände. Geht es noch peinlicher?
MfG
Hans
Stimmt, ist schon peinlich. Andererseits … Erdogan hat immer seine kopftuchgeschützte Plastiktütenträgerin drei Schritte hinter sich, und andere sind schon für sich alleine genommen eigentlich zu peinlich. Also was soll’s?
Fräulein Westerwelle und sein Stecher
Grüß Gott Hans, woran erkennst Du, wer wen sticht bzw. wer wessen Stecher ist?
Der Brief an Westerwelle ist klasse und Gilberts Kritik korrekt, persönlich frage ich mich in der letzten Zeit aber immer mehr, ob das (positive) Schreiben über politische Alternativen jenseits der Blockparteien bzw. deren Entwurf nicht sinnvoller als (nur) Kritik und beißende Ironie wäre. Wie das gehen soll, das weiß ich selbst nicht, weshalb ich im Moment auch nicht blogge.
Das geht schon, Wilhelm, aber konstruktive Kritik wird in diesem Land grundsätzlich als rechtsradikal, rassistisch, fremdenfeindlich und islamophob abqualifiziert.
Grüß Gott Wilhelm,
das kann man an dem kleinen roten Punkt im linken Augapfel erkennen.
Nee Quatsch. Hat mir mal jemand erzählt.
MfG
Hans
Gilbert: …als rechtsradikal, rassistisch, fremdenfeindlich und islamophob abqualifiziert.
Ehrlich gesagt kümmern mich diese Diffamierungen nicht länger - ganz im Gegenteil zeigen mir diese Reaktionen, dass man auf dem richtigen Weg ist.
Da draußen sind Millionen, denen es ebenso stinkt - diese Menschen gilt es zu ermuntern und auch zum Reden zu bringen.
Dass ich im letzten Jahr wenig, dabei zum Teil überhaupt nicht gebloggt habe, das hat unmittelbar mit meinem Umdenken bzw. meiner Entscheidung zu tun.
Im Moment überlege ich nur noch, wie ich dies im Internet, vor allem aber auch im realen Leben umsetzen könnte.
Hans: Nee Quatsch. Hat mir mal jemand erzählt.
In welchen Kreisen verkehrst Du denn?
Zu den Millionen: ich schätze mal, wir haben das, was man beim Skat einen “gespaltenen Arsch” nennt. Der einen Hälfte der Bevölkerung stinkt es, die andere Hälfte ist streng ideologiekonform. Ich befürchte nur, die olfaktorisch Fähigen geraten über kurz oder lang ins demografische Hinter(n)treffen. Obendrein muss man noch aufpassen, nicht in Schwulitäten zu geraten. Da bleibe ich lieber auf meinem Ufer.
Gilbert: noch aufpassen, nicht in Schwulitäten zu geraten.
Wieso “zu geraten”, wir werden doch schon jetzt täglich “gefickt”, dabei mehrfach und in den unglaublichsten Positionen.
Nur bloggen, um den eigenen Dampf mal kurz abzulassen, dabei vielleicht auch den eigenen Intellekt durch die Aufdeckung von versteckten Widersprüchen zu befriedigen, das reicht mir nicht länger aus.
Ich mach’s doch inzwischen auch selbst (->letzter Absatz). Extreme self fucking
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